Konstituierende Sitzung des Schulverbandes Hohenwart am Mittwoch, den 09. Juli 2014

09.07.2014

Der Personenkreis für die zu vergebenden Posten war nicht groß und so waren sich die Mitglieder auch schnell einig. Für den Grundschulverband wurden ebenso wie für den Mittelschulverband Hohenwarts Bürgermeister Manfred Russer und zu seiner Stellvertreterin Claudia Spies gewählt.

Dem Grundschulverband gehört noch Michael Petz an. Der Bürgermeister aus Brunnen Thomas Wagner und der Bürgermeister aus Waidhofen Josef Lechner gehören sowohl dem Grundschulverband als auch dem Mittelschulverband an. Als Rechnungsprüfer werden in Zukunft Claudia Spies, Josef Lechner und Thomas Wagner agieren. Zum Vorsitzenden wurde Josef Lechner bestimmt. In den Schulverbund mit dem Markt Reichertshofen wurden die drei Bürgermeister berufen. Die Geschäftsordnungen und Satzungen wurden erlassen. In Zukunft kann der Verbandsvorsitzende im Rahmen des Haushaltsplanes bis zu 10.000 Euro selbständig entscheiden. In der Satzung wurde das Sitzungsgeld je Sitzung auf 30 Euro festgelegt. Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden sind davon ausgenommen.

Felix Kluck von der Marktverwaltung Hohenwart trug die Zahlen zur Jahresrechnung 2013 vor. Der Gesamthaushalt betrug insgesamt 817.238,54 Euro. Der Rücklage konnten 51.087,86 Euro zugeführt werden. Sie betrug zum Jahresende 2013 299.605 Euro. Der Schuldenstand beträgt noch 46.222 Euro. Weiter berichtete Kluck über die durchgeführte Rechnungsprüfung. Als einzige Beanstandung mussten vier überplanmäßige Ausgaben in einer Gesamthöhe von 6.392 Euro noch nachträglich genehmigt werden. Im Anschluss an den Bericht wurde die Jahresrechnung 2013 festgestellt und einstimmig entlastet.

Zügig weitergehen soll es mit der baulichen Entwicklung der Grund- und Mittelschule Hohenwart. Nachdem von der Immobilien Management Firma Rheform, der erste Schritt mit einer Schulentwicklungsplanung getan wurde, stehen nun die Grundlagenermittlung und die Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsprognose an. Matthias Reichle von der Firma Rheform erläuterte die weitere Vorgehensweise. Zuerst müssen die Bestandsdaten wie vorhandene Pläne und Gutachten gesichtet und ausgewertet werden. Danach muss eine schulaufsichtliche Genehmigung entwickelt werden. Auch zu den Kosten wie Generalsanierung oder Neubau müssen Berechnungen durchgeführt werden. Daraus werden drei Varianten gegenübergestellt. Zum Schluss finden Abstimmung und Vorstellung des Ergebnisses in den zuständigen Gremien statt. Der Auftrag wurde einstimmig an die Firma Rheform mit 27.405 Euro brutto vergeben.

 
 

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