Erlebnisplatz Hohenwart

13.12.2016

Bürgerbeteiligung zum „Erlebnisplatz Hohenwart“ in Klosterberg

Eine Gruppe von 20 Personen fand sich auf Einladung des Bürgermeister Manfred Russer zur Bürgerbeteiligung „Erlebnisplatz Hohenwart“ im Pfarrheim St. Georg ein. Schon eine Woche zuvor war dies Thema im Hohenwarter Marktgemeinderat. Der Lenkungsausschuss der Leader Aktionsgruppe Donaumoos hat dieses Projekt bereits befürwortet, erklärte Bürgermeister Manfred Russer. Es hat somit auch gute Chancen auf Förderung durch das Leaderprogramm.

Mit Günter Beltzig aus Deimhausen, steht dem Markt Hohenwart ein weltweit anerkannter Spezialist für Spielplätze an der Seite. Günter Beltzig sprudelt nur so von Ideen, wenn er über das Projekt spricht. Er betont aber auch, dass er zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Konzept entwickeln will. Ein Projekt, so Beltzig, das auch für die Zukunft ausbaufähig sein soll.

Dem Markt Hohenwart steht für die Verwirklichung ein etwa 5 ha großes Gelände mit viel Waldfläche zur Verfügung. Es schließt sich an den Waldspielplatz in Klosterberg an, der ebenfalls neu gestaltet werden soll.

Hier gehen die ersten Gedanken an einzelne Spielbereiche von Bolzplatz bis zum Kleinkinderspielplatz. Weiter soll ein Erlebniswald mit Brücken und Klettermöglichkeiten entstehen. Ein sogenanntes Freiluftklassenzimmer soll zum Treff für Jung und Alt werden. Ein Schlittenhügel, steht genauso wie ein mächtiger Aussichtshügel, auf der Wunschliste des Planers.

Gute Vorschläge gab es dann aus den Reihen der Versammelten. Angeregt wurde unter anderem eine befestigte Fläche für Hüpf- und Murmelspiele. Im Bereich des Erlebniswaldes könnten Themenwege wie Strauch- oder Kräuterwege entstehen. Wichtig, so eine Wortmelderin, seien durchgehende einfache Ruheplätze. Insektenhotels an verschiedenen Standorten könnten nach Meinung des Bürgermeisters im Rahmen des Ferienprogrammes von Kindern selber gebaut werden. Überhaupt wünschte er sich, dass sich auch Jugendliche an dem Projekt beteiligen.

Ein kontrollierter Lagerfeuerplatz, Bereiche für Klangkunde und Infotafeln zur heimischen Pflanz- und Tierwelt wurden als weitere Vorschläge notiert.

Zufrieden zeigte sich der Bürgermeister mit der ersten Bürgerbeteiligung. Schon im Januar soll auf dieser Grundlage ein weiteres Treffen stattfinden. Vereine und Verbände werden dann wieder direkt angeschrieben und auch die Presse rechtzeitig informiert.

 
 

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