NEUES VON DER MARKTKAPELLE HOHENWART

07.02.2020

Ereignisreiche Wochen im Februar!

Bürgermeister Manfred Russer zum ersten Ehrenmitglied ernannt

 Am Sonntag wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung das erste Ehrenmitglied in der Vereinsgeschichte der Marktkapelle Hohenwart e. V. ernannt.
Zunächst war allerdings nicht bekannt, wem diese Ehre zuteilwerden sollte. Erst als Gründungsvorstand Walter Kreitmayr ein Bild von sich und Bürgermeister Manfred Russer enthüllte, auf welchem die beiden das zukünftige Logo der Marktkapelle Hohenwart e. V. – da allerdings noch ohne ein Gründungsdatum – in den Händen hielten, war klar, wem an diesem Abend eine Ehrung zuteilwird: Manfred Russer sollte die erste Ehrennadel des Vereins in Gold mit silbernem Lorbeerkranz erhalten.
Walter Kreitmayr berichtet von den damals anfänglichen Überlegungen, eine Marktkapelle gründen zu wollen. Hierbei seien sie durchaus auch angesprochen worden, ob eine Kapelle im Sinne einer Kirche gegründet werden soll. Als Vertreter des Marktes Hohenwart sei Manfred Russer seit der ersten Stunde Beisitzer des Vereins gewesen und habe auch gleich die erste Spende durch die Gemeinde in die Wege geleitet – nämlich einen Notenschrank. Daneben seien zwischenzeitlich natürlich viele weitere Zuschüsse und Spenden erfolgt, wie beispielsweise Notenpultbanner, Instrumente, etc. und dadurch viel Geld in den noch relativ jungen Verein geflossen. Als „Kapelle des Marktes Hohenwart“ hatte Russer immer hinter dem neu gegründeten Verein und den Entscheidungen des Vorstands gestanden. Schnell habe er laut Kreitmayr auch gemerkt, dass die besten Ideen bei Speis und Trank aufkommen, wenn es gemütlich ist und so hatte er kurzerhand auch das Grillfleisch für die erste Grillfeier des Vereins gespendet oder die Getränke in den ersten Sitzungen zur Gründung. Diese Gespräche waren durchaus lange und intensiv und der Bürgermeister hierbei die meiste Zeit, soweit es der volle Terminkalender zugelassen hatte, dabei. Walter Kreitmayr hob außerdem hervor, dass der Bürgermeister beispielsweise in Eigenregie das Sponsoring für die Vereinstracht übernommen hatte, wobei sagenhafte 25.000 € an Spenden großer Firmen der Marktgemeinde und der Umgebung eingenommen werden konnte. Der ehemalige 1. Vorstand der Marktkapelle bedankte sich nochmals für ein „immer sehr, sehr harmonisches Zusammenarbeiten“ bei dem noch amtierenden Bürgermeister von Hohenwart und dankte für die bereits geleistete Arbeit für die Marktkapelle, egal, ob durch Unterstützung anhand finanzieller Mittel oder auch auf kurzen und unkomplizierten Wegen durch Rat und Tat. So betonte Walter Kreitmayr, dass Russer stets ein offenes Ohr für die Marktkapelle und deren Vertreter hat und durch viele Gespräche und Diskussionen immer das Beste für die Marktkapelle Hohenwart rausgeholt werden konnte oder man den Bürgermeister bei offiziellen Auftritten des Öfteren auch mit der Marktkapellen-Tracht sehen könne. Laut § 6 der Satzung der Marktkapelle Hohenwart e. V. können Persönlichkeiten, die sich um die Zielstellung des Vereins oder um den Verein besondere Verdienste erworben haben, durch den Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt werden und so habe man sich in der jüngsten Vorstandssitzung einstimmig dazu entschlossen, Herrn Russer zum ersten Ehrenmitglied in der Vereinsgeschichte der Marktkapelle Hohenwart zu ernennen. Da Manfred Russer ein „bestimmtes Mitglied“ und kein gewähltes sei, scheidet er durch die Kommunalwahlen im kommenden März kraft seines Amtes aus der Vorstandschaft aus. Daher war es dem Verein wichtig, ihn noch jetzt zum Ehrenmitglied zu ernennen. Zuletzt bedankte sich Walter Kreitmayr nochmals herzlich bei Manfred Russer für die bisher geleistete Arbeit rund um die Marktkapelle Hohenwart und überreichte zusammen mit den Vorständen Tobias Haberer und Bernhard Kipfelsberger die Ehrennadel und eine Urkunde.

Das neu ernannte Ehrenmitglied Manfred Russer erwähnte anschließend, dass er eine derartige Ehrung nicht erwartet habe und völlig überrascht sei und „stimmungsmäßig durchaus aufgewühlt“ – aber dennoch nicht sprachlos. So berichtete der Bürgermeister, dass er die Marktkapelle stets noch als „Erfolgsprojekt“ von Hohenwart sehe. „Was ihr nach außen tragt, ist gewaltig“, betonte Russer. Für den Verein und seine Mitglieder wünsche er sich, dass man weiter wie in den letzten Jahren zusammenarbeite und -helfe, sodass das Erfolgsprojekt auch weiterhin bestehen bleibt. Er trage sich mit dem Gedanken, einen Förderkreis für die Marktkapelle aufzubauen. Erste Kontakte zu Privatpersonen und Firmen wurden hierzu bereits aufgenommen. Erste Zusagen sich am neuen Konzept „Förderkreis“ zu beteiligen, liegen außerdem schon vor. Ziel des Förderkreises sei es, dass jeder „Förderer“ jährlich einen festen Betrag spendet, um damit das „Erfolgsmodell“ Marktkapelle und Jugendmarktkapelle in ihren Aktivitäten und vor allem in der Umsetzung der Jugendarbeit zu unterstützen und den Verein zu fördern. Russer versicherte, er selbst werde sich auch am Förderkreis beteiligen. Auch ein Mitglied des Marktgemeinderates hat seine Beteiligung bereits zugesagt.
Auch, wenn er im Mai sein Amt abgibt, wolle er darüber hinaus weiter für das Projekt kämpfen und mit einem Augenzwinkern betonte er noch, dass er „dann auch mehr Zeit“ habe, um „Werbung von Haus zu Haus zu machen“.


Probenwochenende

Probenwochenende für das Frühjahrskonzert der Marktkapelle Hohenwart

Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus!

Ein vielversprechendes Programm mit vielen musikalischen Höhepunkten will gut vorbereitet sein. Und damit das Hohenwarter Publikum auch in diesem Jahr wieder musikalisch verwöhnt wird, fand am vergangenen Wochenende das traditionelle Probenwochenende statt. Bereits am Freitag machte sich die Marktkapelle Hohenwart auf den Weg nach Altegolfsheim in die Oberpfalz.


In der Abgeschiedenheit der Bayerischen Musikakademie konnten die Musiker ohne Ablenkung noch einmal 3 Tage lang das gesamte Konzertprogramm üben.

Alle Musiker/innen, Übungsleiter und der Dirigent waren sehr eifrig bei der Sache. Sowohl sanfte Klänge als auch ein Donnergrollen waren in der Bayerischen Musikakademie in Altegolfsheim deutlich zu hören. So wurde das gesamte Wochenende bei Satz- und Gesamtproben gemeinsam am letzen Feinschliff gearbeitet.

Das intensive Proben hatte sich auch dieses Mal wieder gelohnt und kam wie immer sehr gut bei den Musikern an. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel man am Probenwochenende noch aus den einzelnen Stücken und auch aus den Musikern herausholen kann.« Auch den Musikerinnen und Musikern gibt das gemeinsame Proben noch einmal Sicherheit und Motivation. »Es ist ganz wichtig, das Konzert als Teamleistung zu sehen, denn nur gemeinsam als Verein kann man ein erfolgreiches Konzert spielen, wußte Dirigent Eberhard Ade zu berichten.

 
 
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Bereits eine Woche zuvor hatten auch die jüngsten Musiker einen Übungstag absolviert. Dirigentin Theresa Sturm traf sich dazu mit ihrer Jugendmarktkapelle am Samstag den 01. Februar in der heimischen Turnhalle.

Jugenmarktkapelle
 
 

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