Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 29.06.2015

29.06.2015

Wohnraum für junge Familien wird geschaffen

Baugebiet Klosterberg

Mit der Ausweisung eines neuen Baugebietes für den Bereich „Am Kerschberg II“ will der Marktgemeinderat in erster Linie jungen „einheimischen“ Familien, die Möglichkeit eröffnen, sich Wohnungseigentum zu schaffen. Das Gebiet soll eine Größe von rund 7,5 ha Bruttofläche haben und umfasst die Grundstücke Fl.Nr. 831, 834/1, 834/2 , 834/3, 837 und 868 der Gemarkung Hohenwart. Bei einer Nettobaulandfläche von rund 5 Hektar sollen 78 neue Bauparzellen geschaffen werden. Das geplante Baugebiet erstreckt sich von der Kreisstraße PAF 13 (Kindergarten/Friedhof) in nördlicher Richtung bis knapp zum Hangrücken und in westlicher Richtung im Anschluss an das bestehende Baugebiet „Am Kerschberg“ bis zur Zufahrt zum Waldspielplatz am Klosterberg. Die Grundstücke werden eine Fläche von etwa 600 bis rund 750 m² haben.
Derzeit laufen noch Verhandlungen über den entsprechenden Grunderwerb. Diese sollen in Kürze abgeschlossen sein.
Diesen Verhandlungen schließt sich das Bauleitplanverfahren an. Der Flächennutzungsplan muss dazu geändert werden und ein Bebauungsplan muss aufgestellt werden.
Wenn alles glatt läuft, sollen die Grundstücke spätestens im Frühjahr 2017 verfügbar und bebaubar sein.
In Planung mit der Ausweisung des Baugebietes ist auch eine spätere Erweiterungsfläche für den Friedhof.
Über den weiteren Verfahrensablauf werden wir die Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich zeitnah informieren, so der Hohenwarter Bürgermeister Manfred Russer.


Jahresrechnung 2014

Mit den Beschlüssen zur Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2014 hat der Marktgemeinderat das umfangreiche Zahlenwerk nun endgültig verabschiedet. Geschäftsleiter Ernst Petz gab nochmals die wichtigsten Daten dazu bekannt und betonte dabei, dass es sich 2014 um einen wirklich guten Abschluss handelt. In den letzten 10 Jahren war er nur zweimal geringfügig besser. Wichtig ist, so Petz weiter, was aus dem Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt abgeführt werden kann. Das waren 2014 immerhin 1.657.000 Euro. Nimmt man den Schnitt aus den letzten 10 Jahren mit 968.000 Euro, so liegt die Zuführung 2014 deutlich darüber. Dreh und Angelpunkt dafür die Gewerbesteuer mit 2,4 Millionen Euro und die stetig steigende Beteiligung an der Einkommensteuer mit weiteren knapp 2,2 Millionen Euro. Bei der Gewerbesteuerentwicklung geht nun die Saat auf, so Bürgermeister Manfred Russer. Mit der Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebiet siedelten sich gute Firmen in der Gemeinde an. Die hohe Beteiligung an der Einkommensteuer merkte Bürgermeister Russer an, ist auf eine geringe Arbeitslosigkeit, und steigende Einwohnerzahlen in Hohenwart zurückzuführen. Die Feststellung und Entlastung wurde einstimmig vom Marktgemeinderat beschlossen.


Bebauungspläne

Das Thema Bebauungspläne bleibt weiterhin ein Dauerbrenner auf der Tagesordnung der Marktgemeinderäte. Künftig wird in Deimhausen im Baugebiet „Marktkreppenäcker“ eine Bebauung bis zu einer Höchstgrenze von E + 1, bisher E + D möglich sein. Allerdings wird bei Ausnutzung der Höchstgrenze dann die Dachneigung auf maximal 28 Grad reduziert.
Der Billigungs- und Auslegungsbeschluss zur 2. Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbepark Hohenwart“ muss noch warten. Hier ist ein wesentlicher Punkt, berichtet Bürgermeister Manfred Russer, die Forderung nach einem Umweltbericht. Dieser wird derzeit erstellt und dann kann die Beschlussfassung wohl in der nächsten Sitzung erfolgen.
Für den Bebauungsplan „Pörnbacher Straße“ in Weichenried wird bei einem Grundstück die Bebauungsmöglichkeit geändert. So soll auf diesem Grundstück anstatt einer Doppelhaushälfte eine Einzelhausbebauung zugelassen werden.


Hopfakranzlfest

Das Hopfenkranz`l Fest rückt näher. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und Bürgermeister Manfred Russer konnte schon von einigen Sitzungen mit den verschiedensten Organisationen berichten. Der Grundsatz dieser Veranstaltung ist die örtlichen Vereine und auch Gastronomie zu beteiligen. Das so Russer, ist uns auch gelungen. Auch das Gerüst für das Programm steht. Außerdem sind derzeit 33 Aussteller gemeldet. Allerdings gibt es doch noch einiges zu tun. Aber Bürgermeister Russer ist zuversichtlich und will den Gemeinderat auf den laufenden halten. Das Hopfenkranz`l Fest wird am Sonntag, den 20. September im Innenbereich des Marktes stattfinden.


Windkraft

Russer berichtete unter Bekanntgaben und Anfragen darüber, dass beim Landratsamt eine Verlängerung des Rückstellungsantrages für die geplanten 2 Windkrafträder in Ellenbach gestellt wurde. Außerdem wird der Planungsverband Windkraft im Landkreis Pfaffenhofen am 31. Juli tagen. Es wird wohl eine sehr arbeitsintensive Sitzung werden. Denn es warten auf die Verbandsräte an die 300 Einwände zur Abwägung.

 
 

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