Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.11.2014

24.11.2014

Ohne Gegenstimme wurde in öffentlicher Sitzung der Haushalt der Marktgemeinde Hohenwart für das Haushaltsjahr 2015 verabschiedet.

Felix Kluck von der Marktverwaltung präsentierte den Haushalt in einem Vorbericht mit den wichtigsten Zahlen. Der Finanzausschuss hatte schon eine Woche vorher in einer eigenen Haushaltssitzung darüber beraten.

Mit 9.379.900 Euro liegt der Gesamthaushalt 487.900 Euro unter dem Ansatz des laufenden Haushaltsjahres. Der Verwaltungshaushalt steigt kaum merklich von 6.440.800 Euro um 18.100 Euro auf 6.458.900 Euro an.

Für den Steuerzahler wichtig die Aussage, dass sich die Hebesätze wie in den Jahren zuvor stabil halten. Das bedeutet für die Grundsteuer A 330 v.H., Grundsteuer B 300 v.H. und der Gewerbesteuer ebenso 300 v.H.

Die Grundsteuern bringen so für 2015 388.000 Euro ein. Bei der Gewerbesteuer wird mit 1,9 Millionen Euro gerechnet. Ein weiteres Standbein in den Einnahmen des Verwaltungshaushaltes ist die Beteiligung an der Einkommensteuer. 2,1 Millionen Euro werden für 2015 auf Grund der Vorjahresergebnisse geschätzt. Mit den steigenden Einnahmen steigt aber auch die Umlagekraft der Marktgemeinde Hohenwart auf nunmehr 843 Euro je Einwohner, was dem Landkreis in der Kreisumlage ein sattes Plus bescheren wird. Bleibt der Umlagesatz von 44,5 Prozent gleich müssen 2015 1.759.000 Euro an den Landkreis abgeführt werden. Das wäre um 168.000 Euro mehr als im Jahre 2014. Bei einer Veränderung des Prozentsatzes durch den Landkreis schlägt für den Markt Hohenwart ein Prozentpunkt mit 39.600 Euro zu Buche.

1.126.000 Euro müssen 2015 an Löhnen ausbezahlt werden und 437.000 Euro gehen von den Gewerbesteuereinnahmen als Umlage weg. Der Schulverband Hohenwart erhält eine Umlage von 372.000 Euro weitere 20.000 Euro müssen an den Schulverband Waidhofen angesetzt werden.

Gleicht man die Einnahmen mit den Ausgaben im Verwaltungshaushalt ab, verbleibt eine Zuführung von 504.400 Euro, so dass die Mindestzuführung von 123.000 Euro sicher erreicht werden kann.

Im Bereich Investitionen soll es 2015 mit dem Ausbau der Straße von der B 300 über Eulenried nach Tegernbach losgehen. Insgesamt sind dafür Kosten von 2.215.000 Euro vorgesehen. Für das kommende Jahr werden 1.270.000 Euro eingeplant. Für die Kanalsanierung in Eulenried werden 110.000 Euro angesetzt.

Weitere 250.000 Euro an Ausgaben werden noch für die Erschließung des Gewerbegebietes Ziegelstadeläcker in 2015 kommen. Auch für die Breitbanderschließung sind 300.000 Euro Kosten vorgesehen.

Auf der Einnahmenseite sind Zuschüsse für Straßenbaumaßnahmen mit 808.300 Euro vorgesehen. Im Industriegebiet sollen 500.000 Euro Einnahmen aus dem Verkauf von Grundstücken fließen. Insgesamt gibt es aber einen ungedeckten Bedarf von 810.300 Euro der über eine Rücklagenentnahme abgedeckt wird. Der Planrücklagenstand beträgt dann Ende 2015 noch 2,2 Millionen Euro.

Die Schulden werden kontinuierlich abgebaut. 123.000 Euro gehen an Tilgung ab und die Marktgemeinde hat dann am Ende 2015 von 653.000 Euro Schulden. Dies entspricht einer pro Kopf Verschuldung von 145 Euro. Damit liegt der Markt Hohenwart weit unter dem Landesdurchschnitt der vergleichbaren Gemeinden. Der letzte amtliche Stand lag am 31.12.2012 bei 703 Euro.


Weitere Beschlüsse:

Im Rahmen des Ausbaues der Gehwege in Thierham, soll auch der Rest der Ahornstraße von der Einmündung der Schlehdornstraße bis zur Kreisstraße erneuert werden.


Bekanntmachungen:

Keine einzige Geschwindigkeitsüberschreitung ergaben die letzten Messungen in Deimhausen und Koppenbach im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung.
Im nächsten Jahr plant das Straßenbauamt Ingolstadt die Ortsdurchfahrt von Hohenwart zu sanieren. Dabei soll auch die Querungshilfe bei EDEKA sowie ein Zebrastreifen im Bereich der Schule gebaut werden.

Josef Priller erhält Dankurkunde für langjähriges Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung
Josef Priller erhält Dankurkunde für langjähriges Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung

66 Landkreisbürger waren es für die der Bayerische Staatsminister des Innern Joachim Hermann für ihr langjähriges Wirken in den kommunalen Selbstverwaltung eine Dankurkunde ausstellte. In Hohenwart war es Marktgemeinderat Josef Priller der aus der Hand von Bürgermeister Manfred Russer die Dankurkunde überreicht bekam. 18 Jahre ist Josef Priller bereits im Marktgemeinderat Hohenwart und seit 4 Jahren auch 3. Bürgermeister. Bürgermeister Manfred Russer stellte die große Kollegialität von Priller in den Vordergrund. Insbesondere hob er das Engagement des Geehrten für die Gewerbegebiete in Hohenwart hervor. Josef Priller, so der Bürgermeister habe da viele wertvolle Kontakte geknüpft. Auch im Namen der Marktgemeinde bedankte sich der Bürgermeister für die geleistete Arbeit.

 
 

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