Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.03.2014

25.03.2014

Keine nennenswerten Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Ahornstraße.

Im Zuge des Rad- und Gehwegbaues an der Pfaffenhofener Straße wurde eine Umleitungsstrecke über die Ahornstraße eingerichtet.
Es wurden dort zweimal Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. Bei diesen Messungen ergaben sich 1610 Fahrbewegungen in beide Richtungen. Es kam dabei zu insgesamt 10 Geschwindigkeitsüberschreitungen.


Bericht des Jugendamtes Pfaffenhofen a.d.Ilm

Auch in Hohenwart ist nicht nur heile Welt was Kinder und Jugendliche anbelangt. Sehr detailliert gingen Elke Dürr und Ude Gruber vom Kreisjugendamt Pfaffenhofen auf die Probleme und ihre Auswirkungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ein.

Im Landkreis Pfaffenhofen lagen die Nettokosten bei der Jugendhilfe bei knappen 6,3 Millionen Euro. Für 2014 werden allerdings wieder Kosten in Höhe von knappen 7 Millionen Euro prognostiziert.

Bei einem Kostenvergleich je Einwohner schneidet der Landkreis Pfaffenofen a.d.Ilm gut ab. Durchschnittlich wurden in Bayern 2013 85 Euro Brutto je Einwohner für Jugendhilfe ausgegeben. Der Landkreis Pfaffenhofen steht mit 95 Euro Ausgaben je Einwohner an 7. Stelle.

Die Problemlagen werden allgemein immer schwieriger und vielschichtiger. 2010 mussten in Hohenwart 25 Familien betreut werden. 2013 waren es schon 32.

Bei den stationären Hilfen halten sich die Zugänge und Abgänge so ziemlich die Waage. Am Jahresanfang 2013 waren es 78 Personen und am Jahresende 2013 74 Personen aus diesem Hilfekreis. Im Markt Hohenwart waren es im Jahr 2013 3 Fälle der stationären Unterbringung.

Ein Heimplatz kostet derzeit zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro je nach Art der Unterbringung.

Ein weiteres Spektrum ist die Jugendsozialarbeit an Schulen. Auch hier ist die Tendenz steigend. Dagegen geht der Trend in Jugendgerichtshilfefällen nach unten. Insgesamt waren es im vorigen Jahr noch 860 Fälle.

Kindertagesbetreuungseinrichtungen gibt es derzeit 90 im Landkreis Pfaffenhofen. 4876 angemeldeten Kindern stehen 2014 5492 Plätze entgegen.

Zunehmend ist auch die Kindertagespflege durch Tagesmütter. 2010 wurden so 268 Kinder untergebracht. 2013 sind es bereits 380 Kinder.

Breitbandversorgung

Eine wesentliche Verbesserung der Breitbandförderung für Kommunen ist von Seiten der Bayerischen Staatsregierung geplant. So sollen die Kommunen künftig selbst entscheiden, wo der Ausbau erfolgt. Die Beschränkung auf Gewerbe- und Kumulationsgebiete soll aufgehoben werden. Allerdings muss die EU- Kommission dem noch zustimmen.
Im Falle einer Zustimmung will die Marktgemeinde Hohenwart die Gebiete: Industrie-/Gewerbegebiet, Thierham, Hohenwart und Klosterberg mit schnellem Breitband erschließen.

Örtliche Rechnungsprüfung 2013

An drei Nachmittagen wurden vom örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss die Unterlagen zur Jahresrechnung 2013 geprüft. Neben einigen Hinweisen zu Rechnungsbelegen wurde auch angeregt die Rechtssammlung der Verwaltung zu überarbeiten. Über personenbezogene Fälle wurde im Anschluss in nichtöffentlicher Sitzung beraten. Wesentliche Beanstandungen gab es nicht, schloss Prüfungsvorsitzender Josef Priller seinen Bericht.


Ortsbegehung im Rahmen des seniorenpolitischen Konzepts

Bürgermeister Manfred Russer berichtete dem Marktgemeinderat über die Ortsbegehung im Rahmen des seniorenpolitischen Konzeptes im Innenbereich von Hohenwart.
In erster Linie sollten dabei an einigen Stellen die Gehwege für gehbehinderte Menschen abgesenkt werden. Auch das Aufstellen von Ruhebänken wurde angeregt.
Zusätzliche Parkplätze könnten auch noch im Anschluss an das ehemalige Hopfenhallengrundstück geschaffen werden.

 
 

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