Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.09.2015

14.09.2015

Im Baugebiet Klosterberg II entstehen 92 Bauplätze.

Den erweiterten Planentwurf zum Bebauungsplan Kerschberg II stellte Bürgermeister Manfred Russer dem Marktgemeinderat vor. Mit der ursprünglichen Planung eines Baugebietes hinter dem Hohenwarter Friedhof, hat der jetzige Entwurf allerdings nicht mehr viel zu tun. Die Anträge auf Erwerb von Bauplätzen haben uns überrollt, so Bürgermeister Russer. Der Bauverwaltung liegen derzeit bereits 70 Bewerbungen vor. Die jungen Leute wollen in Hohenwart bleiben und suchen händeringend nach Bauland. Mit der nun vorliegenden Planung könnte dem Rechnung getragen werden. Insgesamt umfasst das Gebiet stolze 8,9 ha, von denen allerdings nach Abzug für öffentliche Flächen 5,6 ha Nettobaulandfläche verbleiben. Vorgesehen ist auch eine Erweiterungsfläche für eine eventuelle Friedhofserweiterung. Danach folgen einige Bauplätze für Doppelhausbebauung. Letztendlich, erklärt Bürgermeister Manfred Russer, sind es 92 Parzellen mit einer Durchschnittsgröße von 620 qm die angeboten werden können. Russer betont, dass dieser Entwurf noch nicht die Endfassung sein muss. Es kann da schon noch die ein oder andere Veränderung geben. Keine Einwände hatte der Marktgemeinderat gegen den neuen Planentwurf. Die Verwaltung wurde beauftragt als nächstes die Vorabstellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ein zu holen.


Gewerbepark Hohenwart

Der Erweiterung des Gewerbeparkes in Hohenwart steht nun nichts mehr entgegen. Nach der Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange fasste der Gemeinderat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan. Aus naturschutzrechtlicher Sicht wird sich der Markt Hohenwart eine Ausgleichleistung von 5010 qm auf dem Ökokonto gutschreiben lassen. Entsprechende Flächen dafür sind vorhanden. Immisionsschutzrechtlich kann die Gemeinde der Forderung auf die Umsetzung eines 10 Meter breiten Grünstreifens wegen der Grundstückparzellierung nicht mehr nachkommen. Auf der geplanten Erweiterungsfläche werden drei Parzellen entstehen, so dass mit einer Einschränkung von 10 Metern ein vernünftige Nutzung beeinträchtigt würde. Es ist dafür entlang der Nordwestseite des Grundstückes die Bebauung durch Hallen vorgesehen, die Immissionen abschirmen sollen.


Baugebiet Windsberg, Freinhausen

Kaum Aussichten auf Erfolg hat die Erweiterung des Baugebietes Windsberg in Freinhausen in Richtung Starkertshofen. Zwei zusätzliche Bauplätze sollten entstehen. Allerdings berichtete Bürgermeister Manfred Russer sind die eingegangen Stellungnahmen niederschmetternd. Der Naturschutz stellt sich aufgrund der Nähe zum Naturschutzgebiet Windsberger Hänge klar dagegen und die nicht weit entfernte Kläranlage tut sein Übriges dazu. Der Marktgemeinderat beschloss der Vorgang vorerst nicht weiter zu verfolgen.


Feldewegeausbau

Keine Zustimmung fand der Antrag eines Anliegers auf Ausbau des Feldweges zwischen dem Wiesengrund in Hohenwart und der B 300. Grundsätzlich so Bürgermeister Russer ist dieser Weg nur für landwirtschaftlichen Verkehr frei. Wegen der vorübergehenden Sperrung der Durchgangsstraße von Hohenwart wurde der Wege vermehrt genutzt. Es gab dabei erhebliche Staubentwicklungen und damit auch Störungen für die Anlieger. Der Gemeinderat lehnte den Antrag einstimmig ab. Bei einem Ausbau würde das Thema Ausbaubeiträge auf die Anlieger zukommen und unweigerlich auch ein höheres Verkehrsaufkommen bringen.


Rufbus

Der Rufbus wird weitere 3 Jahre von Hohenwart über Waidhofen nach Schrobenhausen fahren. Zwar läuft zum 31.01.2016 das Förderprogramm aus, aber der Markt Hohenwart will diese Verbindung weiterhin aufrechterhalten. Etwa 200 Fahrgäste sind es jährlich die diese Verbindung nutzen. Aufgrund der hohen Bezuschussung lag laut Geschäftsleiter Ernst Petz der Eigenanteil bei lediglich 130 Euro im Jahr. Dies wird auch bei Ausschöpfung noch vorhandener Zuschusstöpfe sicherlich in den nächsten Jahren höher sein. Bürgermeister Manfred Russer rechnet so mit 1300 Euro im Jahr. Allerdings behält sich die Gemeinde ein außerordentliches Kündigungsrecht vor.


Kanalbau Eulenried

Bei dem Punkt Anfragen gab der Bürgermeister einen kurzen Bericht zum Kanalbau in Eulenried ab. Die Baustelle, so Russer haben wir gut im Griff. Derzeit wird unter anderem geprüft inwieweit das Fremdwasser dauerhaft aus dem Schmutzwasserkanal ferngehalten werden kann. Mit den Fachbehörden finden zeitnah Gespräche statt.


Hopfakranzlfest

Das Hopfakranzlfest am kommenden Sonntag war für die Gemeinde eine große Herausforderung. Bürgermeister Manfred Russer zeigte sich aber sehr zuversichtlich und lobte die starke Unterstützung durch die Vereine. Wir haben ein Super Rahmenprogramm und mit Hannelore Langwieser und Florian Erdle zwei professionelle Moderatoren. Jetzt wünscht sich Russer nur noch schönes Wetter und viele Besucher in Hohenwart.

 
 

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