Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.07.2015

13.07.2015

Positiver Rückblick auf Familienwandertag

Viel Infos gab es in der öffentlichen Sitzung des Hohenwarter Marktgemeinderates am vergangenen Montag.

Familienwandertag

Die im Rathaus für Tourismus zuständige Renate Muhr referierte über den 3. Familienwandertag, der am 17.Mai dieses Jahres stattfand. Wenn auch das Wetter sehr durchwachsen war, fanden sich doch über 200 Wanderer in Schenkenau ein, so Muhr. Zum ersten Mal gemeindeübergreifend fand diese Veranstaltung statt, da sich ein Teil der Wanderwege im Bereich der Gemeinde Waidhofen befand. Hier hob Muhr den Bürgermeister der Nachbargemeinde Josef Lechner hervor, der den Wandertag schon bei der Organisation aktiv unterstützte. Muhr stellte auch klar, dass ohne die Unterstützung zahlreicher Vereine der Familienwandertag nicht durchgeführt werden könnte. Infos über den Biber, Kräuterstand und eine Eselsfamilie waren die Attraktivität auf den Kapellenwanderwegen.
Bürgermeister Manfred Russer lobte das Engagement. Für ihn sei es wichtig, dass die Kapellenwanderwege dauerhaft mit Leben erfüllt werden.


Bebauungspläne

Der Bebauungsplan „Salvatoräcker“ in Deimhausen musste nochmals nachgebessert werden. Beim Bauantrag stellte sich heraus, dass die zulässige Wandhöhe von 6 m überschritten wird. Der Marktgemeinderat beschloss daher, die maximale Wandhöhe mit 6,80 m auf das natürliche Maß anzupassen.

Den Billigungs- und Auslegungsbeschluss fasste der Marktgemeinderat für die 2. Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbepark“ in Hohenwart. Es wurde der Umweltbericht in den Bebauungsplan eingearbeitet. Die Marktgemeinde muss dabei eine Ausgleichsfläche außerhalb des Gewerbeparkes schaffen. Diese Fläche, so der Bürgermeister ist vorhanden und kann zur Verfügung gestellt werden.


Förderprogramm Klimaschutz

Noch hausintern diskutieren will Bürgermeister Manfred Russer das Förderprogramm für Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen. Die Förderung, erklärte der Bürgermeister, soll dazu beitragen, die Treibhausgas-Emissionen im Freistaat Bayern weiter zu verringern. Liegenschaftsoptimierung aber auch die Beratung und Schulung von Gebäudeverantwortlichen fallen unter dieses Förderprogramm. Die Höhe der Zuwendung liegt zwischen 40% und 50 %.


Oberflächenwasser

Oberflächenwasser bereitet im Bereich der Marktgemeinde Hohenwart immer wieder Schwierigkeiten. Bei einer Behördenrunde kam hier das Programm „boden:ständig“ eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ins Gespräch. Dieses Programm baut auf eine Verbesserung der Produktionsflächen, auf Puffersysteme durch Verringerung von Einträgen in Gewässern und zudem auf eine Verringerung der Gewässerbelastung und Abflussspitzen auf. Allerdings funktioniert dies nur in Zusammenarbeit mit den Landwirten. Vielleicht, so Bürgermeister Russer, wäre dies auch ein gangbarer Weg in Weichenried.


Generationenpark

Das Thema „Generationenpark“ scheint sich für die Marktgemeinde Hohenwart erledigt zu haben. Mit nur 2 Gegenstimmen beschloss der Marktgemeinderat dieses Projekt nicht mehr weiter zu verfolgen.

Ursprünglich war geplant, am Gelände der ehemaligen Bauschuttdeponie in Klosterberg einen Generationenpark zur Naherholung zu schaffen. Die Kosten wurden mit rund 100.000 Euro beziffert. 50.000 Euro hätten über LEADER gefördert werden können. Der Marktgemeinderat hegte nun aber größte Bedenken, was die Kosten anbelangt. Außerdem sind in den Kosten keine Unterhaltsmaßnahmen enthalten, die gerade in einem freien Gelände nicht kalkulierbar sind. Inwieweit diese Unterhaltsmaßnahmen durch freiwilliges Engagement getätigt werden könnten, ist nicht erwiesen. Zuviel Unwägbarkeiten und Risiken, die letztendlich der Marktgemeinderat nicht eingehen wollte.

 
 

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