Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.02.2017

13.02.2017

Kämmerer Felix Kluck gibt die Daten der Jahresrechnung 2016 bekannt.

Das Haushaltsjahr wurde im Verwaltungshaushalt mit 7,8 Mio. Euro und im Vermögenshaushalt mit 4,6 Mio. Euro abgeschlossen.

Die größten Einnahmeposten in 2016 waren die Gewerbesteuer mit fast 2,8 Mio. Euro, sowie die Einkommenssteuerbeteiligung mit 2,4 Mio. Euro.

Der Rücklagenstand zum 31.12.2016 betrug 4,1 Mio. Euro. Die Schulden belaufen sich zum Jahresende 2016 auf 2,6 Mio. Euro.


Haushalt 2017

Kämmerer Felix Kluck präsentierte dem Marktgemeinderat die wichtigsten Zahlen des Haushaltes 2017. Der Haushaltsplan wurde bereits im Finanzausschuss vorbesprochen und dem Marktgemeinderat entsprechend zur Beschlussfassung vorgeschlagen.

Das Gesamtvolumen des Haushalts liegt bei 20,6 Mio. Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 7,6 Mio. Euro und auf den Vermögenshaushalt 13,1 Mio. Euro.

Die größten Einnahmeposten im Verwaltungshaushalt sind die Gewerbesteuer mit 2,5 Mio. Euro und der Anteil an der Einkommenssteuer mit 2,5 Mio. Euro. Die größten Ausgabeposten sind im Verwaltungshaushalt die Kreisumlage mit 2,1 Mio. Euro, die Personalkosten mit 1,3 Mio. Euro und die Gewerbesteuerumlage mit 0,6 Mio. Euro.
Im Vermögenshaushalt wird für den Verkauf der Bauplätze „Am Kerschberg II“ in Klosterberg mit Einnahmen in Höhe von 8,5 Mio. Euro gerechnet. Weitere große Einnahmeposten im Vermögenshaushalt sind die Verbesserungsbeiträge den Kanal (0,7 Mio. Euro) und Zuschüsse vom Freistaat Bayern für die aktuellen Baumaßnahmen (0,6 Mio. Euro).

Alleine 6,7 Millionen Euro Ausgaben sind für die Erschließung des neuen Baugebietes „Am Kerschberg II“ (Kanal und Straße) geplant. Der erforderliche Grunderwerb wurde in den letzten Jahren bereits größtenteils getätigt.

Der Straßenbau in Eulenried wird in 2017 mit 1,4 Millionen Euro veranschlagt, der Neubau des Bauhofes mit 1,5 Mio. Euro. Weitere größere Posten im Vermögenshaushalt sind die Breitbanderschließung (0,5 Mio. Euro), Gehwegerneuerung in der Ortsdurchfahrt Hohenwart (0,4 Mio. Euro) und die Kanalsanierung in Klosterberg (0,3 Mio. Euro).
Um die anstehenden Maßnahmen zu finanzieren muss ein Betrag in Höhe von 1,8 Mio. Euro aus der allgemeinen Rücklage entnommen werden. Der Rücklagenstand zum Jahresende 2017 wird somit planmäßig 2,3 Mio. Euro betragen. Dem stehen Schulden zum Jahresende in Höhe von 2,1 Mio. Euro entgegen. Eine Neuaufnahme von Krediten ist nicht vorgesehen.

Die Pro-Kopf-Verschuldung des Marktes Hohenwart beträgt 457 Euro (Landesdurchschnitt vergleichbarer Kommunen: 644 Euro). Die Realsteuersätze (Gewerbesteuer 300 %, Grundsteuer A 330 %. Grundsteuer B 330 %) bleiben weiterhin unverändert. Die vorgelegte Haushaltssatzung wurde vom Marktgemeinderat einstimmig beschlossen.


Investitionsplan der Gemeinde

Über den Investitionsplan der kommenden Jahre bis 2020 hat der Marktgemeinderat ebenfalls beraten.

Bis 2018 soll der Neubau des Bauhofes abgeschlossen werden. Der Neubau des Verwaltungsgebäudes, die Sanierung der Kläranlage in Deimhausen, die Kanalnetzsanierung in Freinhausen, der komplette Breitbandausbau im Gemeindegebiet, die Umsetzung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (Konzept wird in 2017 erstellt) sind die größten Maßnahmen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Zudem will der Marktgemeinderat noch ein weiteres Gewerbegebiet ausweisen.


Bekanntgaben

Im Bereich des Marktplatzes steht den Bürgern ab sofort kostenloses WLAN zur Verfügung.

Im April beginnt die Großbaustelle im Ortskern von Hohenwart. Neben der Straßen- und Gehwegsanierung der Ortsdurchfahrt steht auch eine Kanalbaumaßnahme in Klosterberg an. Zudem wird das Baugebiet „Am Kerschberg II“ erschlossen.

 
 

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