Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 06.03.2017

06.03.2017

Bebauungsplan für das Gebiet „Strassacker“ in Klosterberg wird aufgestellt

Die 28. Änderung des Flächennutzungsplanes in Bezug auf das Gebiet „Strassacker“ in Klosterberg wurde vom Marktgemeinderat gebilligt und nun öffentlich ausgelegt.

Das Architekturbüro Welsch und Egger aus Freising ist mit der Bearbeitung des daraus zu entwickelnden Bebauungsplan beauftragt und hat dem Marktgemeinderat seine Entwürfe vorgestellt.

Am Ortsende von Klosterberg gegenüber den Werkstätten soll vorerst ein Sondergebiet mit der Bezeichnung „Sondergebiet für tiergeschützte Therapie“ ausgewiesen werden. Birgit Welsch vom beauftragten Architekturbüro erläuterte das Vorhaben von Regens Wagner Hohenwart. Es soll eine Reitanlage mit entsprechenden Stallungen entstehen. Aber auch ein Kleintiergehege sei vorgesehen. Wichtig ist auch die größerer Platz als freie Begegnungsstätte. Der Weg der das Baugebiet am nördlichen Rand begrenzt, führt zu dem vom Markt Hohenwart geplanten Spielgelände und darüber zum neuen Baugebiet. Ideal für junge Familien mit Kindern die fußläufig aus dem Baugebiet sowohl das Waldspielgelände als auch das geplante Therapiegelände erreichen können. Zur sicheren Überquerung der Staatsstraße für die Bewohner von Regens Wagner ist in Höhe der Werkstätten ein Fußgängerüberweg mit Ampelanlage wünschenswert. Dies, so Frau Welsch muss aber erst noch mit den zuständigen Behörden abgesprochen werden.
Übersichtsplan Strassacker
Gebäude Strassacker

Satzungsbeschlüsse zum Bebauungsplan in Eulenried „Am Steinberg II“ sowie Klosterberg „Nordwest II“

In Klosterberg „Nordwest II“ wurde das Baugebiet um eine nicht bebaubare Grünfläche erweitert und in Eulenried „Am Steinberg II“ wurde für eine Bauparzelle die Bebauung von Einzelhausbebauung auf Doppelhausbebauung zugelassen.


Antrag eines Bauwerbers auf ein Mehrfamilienhaus in Baugebiet „Thierhamer Moos“

Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 2. November 2016 sein Einvernehmen zum Bauvorhaben eines Wohnhauses mit 7 Wohneinheiten im Baugebiet „Thierhamer Moos“ nicht erteilt. Zu dem Bauvorhaben werden verschiedene Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht eingehalten. Das Landratsamt hat nun dem Markt Hohenwart darauf hingewiesen, dass bis auf die Dachform von den übrigen Festsetzungen Befreiungen erteilt werden müssten. Das Landratsamt begründet das, mit der bereits vorhandenen Bebauung im Umfeld.

Dem Gemeinderat wurde nun der Antrag zur Entscheidung vorgelegt. Dieser entschied am Beschluss des Bauausschusses festzuhalten.

Der Gemeinderat befürchtet insbesondere durch die geplante Tiefgarage eine nachteilige Veränderung des Grundwasserabflusses bzw. der Grundwassersituation durch den massiven Baukörper der Tiefgarage. Damit ist mit einer Beeinträchtigung bzw. Schädigung der umliegenden Gebäude zu rechnen.

Wenn auch keine Festsetzung in Bezug auf die Wohneinheiten besteht, sieht der Marktgemeinderat das Vorhaben mit 7 Wohneinheiten jedoch als zu massiv an. Einen Bezugsfall, wie es das Landratsamt mit Hinweis auf bereits zwei bestehende Gebäude sieht, verneint der Marktgemeinderat.

Das vom Landratsamt zitierte Wohnhaus mit der gleichen Wandhöhe wurde bereits vor dem Inkrafttreten des Bebauungsplanes erbaut.

Ein Einvernehmen wurde unter den gegebenen Umständen nicht erteilt.


Kommunale Verkehrsüberwachung 2016

Florian Schröder vom Bauamt des Marktes Hohenwart gab einen Bericht zur Verkehrsüberwachung des Jahres 2016 ab.

Im fließenden Verkehr wurden insgesamt 23.679 Fahrzeuge in 177,50 Stunden kontrolliert. Davon waren 2.225 Fahrzeuge zu schnell unterwegs.

Der ruhende Verkehr wurde in 62 Stunden überwacht. Es wurden 289 Verwarnungen ausgesprochen.

 
 

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