Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 05.12.2016

05.12.2016

Erlebnisplatz am Waldspielplatz Klosterberg wird geplant.

Am Waldspielplatz in Klosterberg und im anschließenden Waldgebiet soll ein Erlebnisspielplatz für Jung und Alt entstehen. Das Spiel- und Erlebnisgelände soll über ein Leader Projekt gefördert werden. Die Aussichten dafür sind sehr gut. Neben einem Spielplatz für Kleinkinder, sollen Waldpfade angelegt werden. Auch ein Schlittenberg ist eingeplant. Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 112.000 Euro. Der Markt Hohenwart beschloss die Trägerschaft zu übernehmen. Eine Infoveranstaltung findet am Dienstag, den 13. Dezember 2016 um 19.00 Uhr im Pfarrheim in Hohenwart statt.


Änderung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Gewerbegebiet an der Hohenwarter Straße“ in Freinhausen

Einer Änderungsplanung bedarf das als Sondergebiet ausgewiesene Gewerbegebiet an der Hohenwarter Straße in Freinhausen. Im derzeitigen gültigen Bebauungsplan sind Produktions- und Fertigungsstätten zugelassen. Der Gemeinderat beschloss nun, auf Antrag des Eigentümers, den Bebauungsplan dahingehend zu ändern, dass auf dem Grundstück Lager- und Logistikhallen errichtet werden können.


Bebauungsplan „Am Kerschberg II“

Im Entwurf des Bebauungsplanes „Am Kerschberg II“ wurde in Teilbereichen die Höhenfestsetzung geändert. Im Entwurf waren an den Hanglangen sog. Hanghäuser eingeplant. Allerdings mit der Prämisse, dass bei einem Teil das Erdgeschoß zum größten Teil in den Hang gebaut werden müsste. Für die Bauwerber brächte dies erhebliche Mehrkosten durch Hangabtrag und Anlegen von Böschungen mit sich. Der Marktgemeinderat änderte für die betroffen Grundstücke den Entwurf dahingehend, dass nun drei Vollgeschoße mit einer max. Wandhöhe von 8,80m zulässig sind.


Erschließungsplanung „Am Kerschberg II“

Dem Marktgemeinderat wurde durch das Ing. Büro Wipflerplan die Erschließungsplanung zum Baugebiet „Am Kerschberg II“ vorgestellt. Das Baugebiet wird über zwei Zufahrten erschlossen. Zum einen über die Staatsstraße in Klosterberg und zum anderen über die Kreisstraße vor der Abzweigung nach Hohenried. Von dort aus soll auch ein Gehweg nach Hohenwart geführt werden. Im Baugebiet selber wird auf Gehwege entlang der Straßen verzichtet. Die Bepflanzung im Baugebiet muss noch abschließend geklärt werden was die Anzahl und Art der Bäume anbelangt. Die Abwasserbeseitigung wird über einen Schmutzwasser und einen eigenen Regenwasserkanal gesichert. Im Baugebiet werden zur Sammlung des Niederschlagswassers Rückhaltebecken gebaut. Noch im März nächsten Jahres soll mit der Erschließung begonnen werden. Am 10. Januar 2017 wird um 19.00 Uhr im Pfarrheim eine öffentliche Veranstaltung stattfinden in denen das Ing. Büro die Planung vorstellt und dann auch den Beteiligten Interessenten Rede und Antwort stehen wird.


Flächennutzungs- und Bebauungsplan Sondergebiet „Kommunale Einrichtungen“

Für die Errichtung eines neuen Bauhofes an der B 300 bei Thierham wurde vom Marktgemeinderat der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt. Die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurden behandelt. Private Einwände wurden nicht vorgebracht.


Ersatzbeschaffung Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für FF Hohenwart

Das Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwart kommt schön langsam ins Alter. Ins Jahr 1987 datiert die Beschaffung zurück und unter Berücksichtigung der Dauer einer Neuanschaffung wird das Fahrzeug auf 30 Einsatzjahre kommen. Dem Antrag der FF Hohenwart auf Neuanschaffung wird stattgegeben. Feuerwehr und Verwaltung wurden beauftragt ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.


Geschwindigkeitsbeschränkung Seibersdorf

Im Ortsteil Seibersdorf wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer beantragt. Bereits der Bauausschuss hat sich mit dem Thema befasst. Eine Beschränkung für die gesamte Ortschaft ist nur schwer durchsetzbar. Der Gemeinderat beschloss für den Bereich am Schulbuswartehäuschen aus Sicherheitsgründen das Tempo auf 30 Stundenkilometer herabzusetzen.


Finanzierung der Abwasserbeseitigung

Runde 2,7 Millionen Euro muss der Markt Hohenwart in den kommenden Jahren in die Abwasserbeseitigung stecken. Der Marktgemeinderat steht nun vor der schweren Entscheidung wie dies auf die Nutzer umgelegt werden soll. Es stehen ihm dabei die Möglichkeiten einer Gebührenfinanzierung oder einer Beitragserhebung zur Verfügung. Von Seiten der Verwaltung wurde eine Vergleichsberechnung vorgelegt, die die entsprechende Belastung der jeweiligen Möglichkeit aufzeigte. Eine Entscheidung wollte der Gemeinderat allerdings noch nicht fällen. Nun sollen noch Berechnungsbeispiele für eine gemischte Finanzierung über Gebühren und Beiträge vorgelegt werden.

 
 

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